12. Juli 2020 - Update zur miniDIY-Synthesizer ReferenceApplication

Ok, ok, hier ein klärender Satz und noch ein paar weitere Infos:

Die Reference-Application zum miniDIY-Synthesizer (s. unten) ist eine minimale, passive Beschaltung, um einen sinnvoll zu bedienenden MIDI-steuerbaren Musiksysnthesizer aufzubauen.

Natürlich kann das System viel flexibler gestaltet werden. ADSR und AR haben mehrere Ausgangs-Pins. Mit zwei Umschaltern vor den Modulations- und Steuereingängen (VCF und VCA) kann man beide flexibel zwischen AR und ADSR umschalten. Mit einem weiteren Umschalter und einem Potentiometer kann man die Volumensteuerung des LFO zwischen MIDI und manueller Regelung umschalten. Man kann mit einem Potentiometer vor dem Note-Eingang des VCF die Stärke der Keyboard-Steuerspannung von 0 bis 100% regeln. Oder man kann den Gate-Eingang von ADSR und/oder AR mit einem Schalter zwischen MIDI-Gate und LFO2 umschalten. Man kann die Hüllkurven auch benutzen um die beiden Modulations-VCAs zu steuern, und, und, und .....

Einzig der Audio-Signalpfad (VCO zu VCF zu VCA zu Ausgang) ist fest verdrahtet, was zu extrem kurzen Signalwegen führt und die Einstreuung von Störungen reduziert. Das ist aber keine große Einschränkung, ich habe noch nie einen Musik-Synthi gesehen, bei dem die Audio-Signalkette anders verlaufen wäre.

Die oben erwähnten Beispiele und Anregungen finden Einzug in das Handbuch zum miniDIY-Synthesizer, an dem zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Sobald es fertig ist, wird hier im News-Bereich eine entsprechende Info gepostet. Eventuell werden es auch zwei getrennte Dokumente (Manual und Application Notes) werden.

Und natürlich kann man den miniDIY-Synthesizer auch mit dem nanoVCSP-Modul kombinieren ;-)

10. Juli 2020 - miniDIY-Synthesizer Reference-Application

Hier ist die Referenz-Applikation für den miniDIY-Synthesizer. Diese werden wir übrigens fast genau so für unsere internen Tests und den Ableich der Module verwenden. Die Beschaltung mit den externen Bauelemten ist (hoffentlich) selbsterklärend. Unterstützte MIDI-Funktionen sind hier Note, Gate, Pitch (Wheel) und Modulation (Wheel), letzteres über den freien exponentiellen VCA. Über den zweiten freien VCA kann man, je nach Interface und Masterkeyboard, weitere Controller einbinden, zum Beispiel Lautstärke oder Timbre-Modulation.

8. Juli 2020 - miniDIY-Synthesizer: Beta-Phase beendet

Das miniDIY-Synthesizer-Modul ist dem Beta-Stadium entwachsen. Die finalen Module sind in Auftrag gegeben und werden je nach Urlaubs- und Corona-bedingten Lieferzeiten hoffentlich ab Anfang August im Shop angeboten.

Auf einer 125mm x 75mm großen Platine finden sich folgende Funktionsgruppen:

  • VCO mit gleichzeitig wählbarer Dreick-, Sägezahn- und Rechteckschwingung mit variabler Pulsweite.
  • Suboszillator (Rechteck, 50% Pulsweite)
  • VCA zur linearen FM des Filters durch den VCO
  • 24dB/Oktave Tiefpass VCF mit spannungsgesteuerter Resonanz
  • Balance-Mix-VCAs für VCO und Suboszillator
  • Trimmfreier Final VCA mit kurzschlussfestem Ausgang
  • Sweep-LFO (Dreieck-Schwingung, sehr niedige Frequenz)
  • Modulations-LFO (Dreieck- und Rechteck-Schwingung)
  • Glide-Unit (aka. Slew Limiter, auch optional als Tiefpass und/oder Buffer zu verwenden)
  • Linearer VCA mit Summiereingang und kurzschlussfestem Spannungsausgang
  • Exponentieller VCA mit Summiereingang und kurzschlussfestem Spannungsausgang
  • Stabilisierte Hilfsspannungen von +5V und -5V zur Verwendung mit externen Komponenten

Der VCO hat eine exakte Linearität über mindestens 7 Oktaven. Die Blöcke VCO , VCF und VCA sind intern fest verdrahtet, das Audiosignal muss also niemals das Modul verlassen - außer über den kurzschlussfesten Audioausgang. Der miniDIY-Synthesizer wurde so konzipiert, dass bereits mit wenigen externen passiven Bauteilen und einem MIDI-Interface ein kompletter Musik-Synthesizer aufgebaut werden kann. Ein Synthesizer, der über ein geeignetes Interface (wir benutzen ein Doepfer Dark Link) und die beiden freien VCA auch Funktionen wie Modulation (Modulation Wheel), Velocity oder frei belegbare Controller (Lautstärke, Filter-CutOff) verwenden kann. Über zwei Stiftleisten (20-Pin und 40-Pin) im Rastermaß 2,54mm stehen alle Signale zur Verfügung. Ein konfektionierter Kabelsatz ist optional bestellbar.

7. Juli 2020 - nanoVCSP Einführungspreis bleibt bis Ende Juli

Der Einführungspreis des nanoVCSP wird bis zum 31.07.2020 bleiben.

5. Juli 2020 - Neue ICs im Online-Shop

Ab sofort sind folgende neuen Chips im Online-Shop verfügbar:

  • AS3372E im DIP-24-Gehäuse, schmale Bauform.
  • AS3364, ein auf der linearen Version des CEM3360 basierender 4-fach VCA. DIP-Gehäuse
  • AS3363, ein dreifach VCA-Block zur Entwicklung von Panning/Mixing-, Morphing, 2/4-Quadranten-Multiplikations-Anwendungen. DIP-Gehäuse. Unbedingt das Datenblatt anschauen!

9. Juni 2020 - nanoVCSP lieferbar

Das nanoVCSP-Modul wurde in den Shop aufgenommen und somit ab sofort lieferbar. Der Preis beträgt 54,95€.

Der große Bruder (VCSP) befindet sich in der letzten Testphase und wird in Kürze lieferbar sein.

Der microSynth verzögert sich leider, da neue Software-Funktionen hinzu gekommen sind und somit der komplette Testzyklus neu durchlaufen werden muss.

4. Juni 2020 - nanoVCSP ab KW 24 lieferbar

Das nanoVCSP-Modul beinhaltet einen analogen VCO, einen Suboszillator, ein 24dB/Oktave-Tiefpass-Filter, einen Filter-Input-Mixer, zwei VCA für Filterresonanz und Filtermodulation, einen Final-VCA sowie lokale, stabilierte Spannungsversorgungen für den analogen Signalprozessor. Für die Eingangsaddierer von VCO und VCF sind acht Einbaupätze für weitere Summierwiderstände vorgesehen.

Alle Steuereingänge arbeiten mit ausschließlich mit positiven Steuerspnnungen von 0V bis 5V (entsprechend 0,5V/Oktave bei Filter und Oszillator). VCO und VCF erlauben alternativ auch höhere oder negative Steuerspannungen mit einer 1V/Oktave-Charakteristik.

Der VCO erzeugt einzeln oder gleichzeitig Dreieck, Sägezahn und Rechtecksignale mit variabler Pulsweite. Der stufenlos zumischbare Suboszilator erzeugt ein Rechtecksignal mit der halben VCO-Frequenz.

Die Lieferung erfolgt vor-abgeglichen. Ein passender Kabelsatz wird ebenfalls mit angeboten.

2. Juni 2020 - Was ist nanoVCSP?

Die ersten Serienplatinen des nanoVCSP-Moduls (nano Voltage Controlled Analog Signal Path) sind eingetroffen. Die Module werden zur Zeit abschließend getestet und abgeglichen. Was steckt hinter dem nanoVCSP?

Der Curtis CEM3394 wurde in den 80er Jahren entwickelt, um als komplette analoge Synthesizerstimme in Hybridsynthesizern eingesetzt zu werden. Diese Instrumente hatten einen komplett analogen Signalpfad und erzeugten die Modulationssignale (Hüllkurven, LFOs, usw) digital in einem Mikroprozessor. Entsprechend war der CEM3394 konzipiert: Krumme, negative VCO- und VCF-Skalen, Wellenform-Umschaltung über analoge Spannungen, ungewöhnliche Versorgungsspannungen, um nur einiges zu nennen. Für die Steuerung durch einen Mikroprozessor kein Problem - aber die Verwenundung des ICs in rein analoger Schaltungstechnik? Da hat sich bisher außer Dieter Doepfer und Simmons Drums niemand heran getraut. Andererseits bietet der CEM3394 - und noch mehr der AS3394E - insbesondere auch dem Hobbyanwender eine gute Ausgangsbasis für eigene Entwicklungen.

nanoVCSP vereinfacht dies enorm: Auf einer gerade mal 7 x 7 cm großen Platine befinden sich ein AS3394E, seine komplette, lokal stabilierte Stromversorgung, ein kurzschlussfester Spannungsausgang, Addierer für VCF und VCO und Anpassungsschaltungen, damit das komplette Modul mit positiven Spannungen ausschließlich im Bereich von 0V bis +5V gesteuert werden kann. Einfacher und komfortabler geht es fast nicht mehr! Für den VCO und das VCF sind auf der Platine jeweils vier freie Plätze für weitere Summierwiderstände vorgesehen. Anstelle eines Widerstandes können über Drahtbrücken auch die Summierpunkte der Eingangsaddierer nach außen geführt werden.

Falls die Mikrocontroller-Gemeinde bei dem Stichwort "0V bis +5V" aufgehorcht hat, ja, das Modul kann damit auch komplett über einen Teensy, Arduino oder Raspberry Pi und einen DAC samt einfachem Multiplexer gesteuert werden. Eine entsprechende Applikation Note wird in Kürze im Support-Bereich eingestellt.

Die Module werden ab KW 24/25 im Shop erhältlich sein, der Preis wird etwa 50 Euro betragen. Ein Kabelsatz mit zugentlasteten, fertig konfektionierten Steckern auf der einen und offenen Kabelenden auf der anderen Seite wird dann ebenfalls lieferbar sein.

12. Mai 2020 - VCSP im finalen Test

Das VCSP-Modul wird mit +/-12V gespeist. Alle Steuereingänge und der Audioausgang sind auf Stecksockel geführt. Optional wird ein konfektionierter Kabelsatz (3 x Steuereingänge, Audio- und Power-Stecker) erhältlich sein.

Die Eingangssummierer der beiden VCO und des VCF haben ausreichend freie Plätze zum Einsetzen geeigneter Widerstände. Mit einer Drahtbrücke kann auch der Summierpunkt nach außen geführt werden.

Auf dem Board sind zwei VCO, Mix-VCAs, ein 24db/Oct-Tiefpass-VCF, ein Final VCA, bipolare Analogschalter und lokale Spannungsregler integriert. Alle Steuerspannungen liegen im Bereich von 0V bis +5V.

Mehr in Kürze.

5. Mai 2020 - microSynth im Beta-Test

Die +/-12V-Version des microSynth.

Ob die Stecksockel (Power und Audio Out) bereits ab Werk fest einglötet werden, ist zurzeit noch offen.

Die Steuerung erfolgt nur noch über SPI.

Das erste Modell des MicroSynth befindet sich imTeststadium. Dieser Nachfolger der micoVoice hat zusätzliche "Eigenintelligenz" bekommen und kann die vollständige Echtzeitverarbeitung übernehmen. Der Hintergrund der Entwicklung war die Erfahrung einiger Anwender, dass ihre Systeme zwar teilweise extrem schnell, aber eben doch nicht echtzeitfähig waren. Die ganzen Befehle wie Sleep() oder sogar Timerfunktionen sind nichts weiter als unverbindliche Wünsche an das Betriebssystem, was diese erfüllt - oder auch nicht.

Der microSynth übernimmt nun die gesante Echtzeitverarbeitung (Multiplexing, veränderliche Steuersignale, usw.) und bietet in diesem Zuge zusätzlich auch zwei Envelope Generatoren, zwei LFO, eine Glide-Funktion und flexible Routing-Möglichkeiten. Ein Pass-Thru-Mode erlaubt die direkte Programmierung der Steuerspannungen am AS3394E.

Der microSynth wird von Anfang an als Version mit +5V- oder mit +/-12V-Versorgung erhältlich sein.

22. April 2020

Im Folder Support sind ab sofort auch deutschsprachige Applikationshinweise zu einigen Chips verfügbar. Den Anfang machen der 3340 und der 3360. Als nächstes folgen werden 3310, 3372 und 3394.

Ebenso werden sukzessive die Originaldatenblätter von Curtis Electromusic verlinkt werden.

15. April 2020

Ab sofort sind im Online-Shop weitere Chips erhältlich:

  • AS3350, Dual State Variable 12bB/Oct VCF, DIP-16-Gehäuse
  • AS395H, PNP Dual-Transistor, MAT03-Pin-kompatibel, TO5-8-Gehäuse
  • CA3046, NOS NPN-Transistor Array, 1 Differential-Paar, 3 Einzeltransistoren, nicht für Neuentwicklungen
  • SMD/DIP-Adapterplatine (Anschluss Lötaugen im 2x12 2,54mm-Raster) mit einem bestückten AS3372 in SMD-Bauform

Weiterhin befindet sich der Prototyp des MicroSynth im Test, ein Hybridmodul mit vollständig analogem Signalpfad, Software LFO, ADSR und Glide und einer universellen SPI-Schnittstelle zu Microcontrollern oder Minicomputern. Die Kommunikation erfolgt über einfache Befehle (CMD/Data). Die Verfügbarkeit ist für Q2/2020 geplant, jedoch ist die Liefersituation für Bauteile teilweise kritsch (teilweise 14 Wochen Vorlaufzeit für Standard-Bauteile).

Das Voltage Controlled (Analog) Signal Path Modul (VCSP) befindet sich ebenfalls im Beta-Stadium. Es hat jetzt durchgehend einheitliche Steuerspannungseingänge (0 bis +5V), ein neues Filter, eine geringere Bauform (SMD) sowie einge weitere Features. Die Verfügbarkeit ist für Q2/2020 geplant, jedoch herrscht eine kritische Situation bei den Lieferketten für die Bauteile, Platinen usw.

14. Oktober 2019

microVoice Modul im Shop erhältlich

Nachdem die Serienversion des Moduls erfolgreich getestet ist, ist die erste Version der microVoice mit symmetrischer Stromversorgung (+/-9V bis maximal +/-12V) ab sofort im Shop erhältlich.

Gegenüber dem Prototyp ist das Board kompakter, hat neben der Stiftleise noch zusätzlich Lötpins zur direkten Verkabelung und anstelle des +/-5V DAC, nun einen DA-Wandler mit +/-4,096V und einer Auflösung von 0,125mV/Bit.

Eine weitere Serienversion der microVoice mit einer unipolaren Speisung (+5V) befindet sich noch im Test und wird vermutlich im Laufe der KW43 erhältlich sein.

2. Oktober 2019

Seit einer Woche läuft das Vorserienmodell der "microVoice"-im Dauertest an einem Raspberry Pi 2B.

Das Modul ist eine voll analoge Synthesizerstimme mit VCO, Sub-Oszillator, VCF, VCA, drei Wellenformen und einer Option zur Speisung mit +5V anstelle von +/-12V. Die Steuerung erfolgt über eine SPI-Schnittstelle für den 16-Bit-DAC und vier digitalen Signalen (3,3V oder 5V Logik) für den Multiplexer. Somit kann das Modul flexibel mit den unterschiedlichsten Systemen, wie Arduino, Teensy, Rasperry Pi usw. betrieben werden.

Der Zugriff ist auf alle 8 Steuer-Parameter (VCO, VCF-CutOff, VCF-Resonance, VCA, Balance, PW, Waveform und Modulation) des AS3394 möglich, für Autotune-Algorithmen steht ein rechteckförmiges Ausgangssignal (0+0,4V/+2V) auf der Stiftleiste zur Verfügung.

Die ersten Serien-Module sind in Stückzahlen für Ende Oktober geplant.

9. September 2019

Ab sofort sind weitere Synthesizer-Chips im Online-Shop verfügbar:

  • AS3372: Ein auf dem CEM3372 aufbauender, erweiterter Signalprozessor (SOIC-24)
  • AS3394ED: Eine auf dem CEM3394 aufbauende, erweiterte Synthesizerstimme (SOIC-24)
  • AS3394E: Eine auf dem CEM3394 aufbauenede, erweiterte Synthesizerstimme (DIP-24)
  • AS2164: Pin-kompatibel zum SSM2164 (DIP-16)
  • AS3280: Pin-kompatibel zum CA3280 (DIP-16)

Aber Vorsicht, der AS3372E und AS3394E sind kein 1-zu-1 Ersatz für den CEM3372 und CEM3394! Beide haben mehr Funktionen und ein anderes Gehäuse und passen in keinem Fall in die Fassungen älterer Analogsynthesizer.

25. Juni 2019

Neben dem "Enhanced VCO" ist auch auch das nächste Modul, "Dual Envelope", sereienreif. Es wird in Stückzahlen ab Mitte Juli verfügbar sein. Der Signalprozessor (VCF, Final VCA, 4 VCAs für Input Mixing und/oder Panning) hat sein Breadboard-Stadium verlassen, ist als Prototyp aufgebaut und durchläuft zur Zeit seine Testphase in Verbindung mit den anderen Modulen.

Im weiteren sind ein oder zwei Voicemodule geplant, gefolgt von mehrfach polyphonen Modulen und einem analogen Synthesizerboard mit einer Schnittstelle zu Raspberry Pi, Ardunio und Co.

Zur weiteren Planung ist jeder Input mehr als willkommen: mlipp@advanced-analog-systems.com

Und noch einmal: Nein, wir planen keine vollständige Eurorack-Palette mit Gehäusen und zig verschiedenen Modulen. Dafür gibt es Firmen wie zum Beispiel Doepfer Musikelektronik. Unsere Module basieren rein auf den Entwicklungen von Doug Curtis und den Reinkarnationen seiner Chips und sind als entsprechende Ergänzungen gedacht.

Da die Resonanz bisher gering war, wird es vorerst keine DIY-Kits (Platine und Spezial-Chips) der Module geben.

6. Mai 2019

Dem VCO-Modul werden zeitnah noch ein Signalprozessor (Input-Mixer, VCF, VCA, PAN), ein Dual-Envelope-Generator und ein Voice-Modul (VCO, Subosz., VCF, VCA, Mixer) folgen. Die beiden erstgenannten Module befinden sich bereits im Test.

Von den Modulen wird es für eingeschworene Maker ein Bare-DIY-Kit geben, bestehend aus der Platine, dem/den ALFA-Chips und einem entsprechenden Schaltungsvorschlag. Daraus können eigene Module entstehen oder es kann aus verschiedenen Bare-Kits auch ein Standalone-Synthesizer gebaut werden.

Über komplette DIY-Kits inklusive Frontplatte wird noch intensiv nachgedacht. Das Problem dabei ist einfach der Aufwand der Verpackung (Auspacken, Abzählen und in Portionsbeutel packen) der ganzen Bauteile, der in Summe den Produktionskosten recht nahe kommt und dem Selbstbau keinen signifikanten Kostenvorteil beschert. Andereseits ist für viele Do-it-Yourself ein Spaßfaktor, der dem Kostenaspekt ein eher geringeres Gewicht gibt.

Zu diesem Thema ist daher jeder Input willkommen: mlipp@advanced-analog-systems.com

2. Mai 2019

Der "Enhanced VCO" hat seine Tests bestanden und wird in Kürze verfügbar sein. Es handelt sich um ein Eurorack-Modul mit 14TE und 3HE, das in vorhandene Eurorack-kompatible Systeme und Racks ebenso wie in eigene Konstruktionen eingebaut werden kann. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, sich neben den Standard-Wellenformen (Rechteck, Dreieick und Sägezahn) auch zusammengesetzte, komplexe Wellenformen zu mischen, ohne dabei auf digitale Technologien zurückgreifen zu müssen. Das Modul arbeitet rein analog und hat über 10 Oktaven eine präzise, temperaturkompensierte 1V/Oktave-Kennlinie. Für FM-Effekte ist ein linearer, regelbarer FM-Eingang vorgesehen. Für die Synchronisation sind sowohl Ein- als auch Ausgänge vorgesehen. Dabei wird nicht die im 3340 integrierte Hard- oder Softsynchronisation verwendet, sondern eine etwas aufwändigere Methode, die unter anderem im Prophet 5 oder dem Memorymoog eingesetzt wurde. Natürlich ist per Jumper auch die Bus-CV parallel nutzbar. Sämtliche Versorgungs- und interne Tonhöhespannungen des VCO sind über lokale Spannungsregler von der +/-12V-Versorgung des Bus entkoppelt.

16. April 2019

Die Firma ALFA ruht sich nicht auf den bisherigen Produkten aus, sondern hat etliche neue Chips im Programm die in Kürze hier erhältlich sein werden. Hier die wichtigsten Modelle:

AS3372E

Der AS3372E (E für enhanced) ist der Nachfolger des CEM3372. Er hat die gleichen Funktionen, jedoch ein SOIC-24-Gehäuse mit mehr Pins und entsprechend mehr Funktionen. So sind zwei weitere VCAs integriert und der Ausgang des Eingangsmixers ist nach außen geführt. Für den Chip werden in Kürze Adapterplatinen (SOIC auf DIL) verfügbar sein. Der Chip wird in unserem Eurorack Signal-Prozessor-Modul eingesetzt.

AS3394E

Auch der CEM3394 hat ein Lifting erfahren. In dem SOIC-24-Gehäuse des AS3394E finden sich neben dem Original-Design ein Sub-Oszillator, ein Sync-Output (Sägezahn mit festem Ausgangsstrom) und eine flexiblere Möglichkeit der Signalmischung. Für den Chip werden in Kürze Adapterplatinen (SOIC auf DIL) verfügbar sein.

AS3280AD

Ein Clone des bei Sequential Circuits gerne verwendeten CA3280 im SOIC-16-Gehäuse.

AS3046D

Der gute alte, nicht mehr produzierte CA3046 ist wieder da. Im SOIC-14-Gehäuse.

Für die DIY-Gemeinde sind die Gehäuse (SOIC mit 1,27mm Abstand zwischen den PINs) sicher nicht das Optimum, aber gerade noch mit der Hand lötbar. Die Hauptkunden von ALFA sind nunmal Hersteller, die inzwischen auch bei kleineren Serien automatisch bestücken und maschinell mit Reflow-Verfahren löten.

Wir lagern bislang keine SMD-Chips. Bei Bedarf bitte Verfügbarkeit und Lieferzeiten auf info@advanced-analog-systems.com anfragen.